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Groίstädte in Deutschland - Köln

Köln (bis 1919 auch "Cöln"), ist die viertgrößte Stadt Deutschlands und die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Köln hat einen der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte (mit Rangierbahnhof Gremberg) und Binnenhäfen Europas. Die Stadt gilt als wirtschaftliche, kulturelle und historische Hauptstadt des Rheinlandes. Mit einem Ausländeranteil von 18,6% (189.030 Menschen) gilt Köln als multikulturelle Hochburg. Köln zählt zu den großen Universitätsstädten, der Anteil der Studenten in Köln liegt bei 8,3%, das sind über 85.000 Studenten.

Köln ist besonders stolz darauf, Millionenstadt zu sein. Im Zuge der letzten Eingemeindungen zum 1. Januar 1975 wurde dieses Ziel zunächst erreicht (vgl. Einwohnerentwicklung). Nachdem die Stadt Wesseling jedoch zum 1. Juli 1976 wieder ausgegliedert wurde, sank die Einwohnerzahl wieder unter die Millionengrenze. In letzter Zeit zählt man bei der Stadtverwaltung alle Einwohner, die mit einem Zweitwohnsitz gemeldet sind, mit. So kommt die Stadt auf 1.020.603 Einwohner (31. Dezember 2003). Offiziell waren Ende 2003 mit Erstwohnsitz aber nur 965.954 Personen in Köln gemeldet.

Die wirtschaftliche Bedeutung Kölns liegt in ihrer Lage am Schnittpunkt des Rheins, mit einem der Haupthandelswege zwischen Ost- und Westeuropa, begründet.

Geografie

Das Stadtgebiet erstreckt sich über 405,15 km² (linksrheinisch 230,25 km², rechtsrheinisch 174,87 km²). Köln liegt 50°56'33" nördlicher Breite und 06°57'32" östlicher Länge. Der höchste Punkt liegt 118,04 Meter, der niedrigste 37,5 Meter über dem Meeresspiegel.

Religionen

Die Verteilung der Bevölkerung Kölns auf die einzelnen Bekenntnisse stellte sich am 31.12.2003 wie folgt dar:

  • Katholisch: 433.905 (= 42,5%) Einwohner
  • Evangelisch: 183.509 (= 18,0%) Einwohner
  • Sonstiges: 402.702 (= 39,5%) Einwohner

Katholische Kirche

In Köln entstand wahrscheinlich bereits am Ende des 2. Jahrhunderts eine christliche Gemeinde. Doch wurde die Stadt nachweislich im Jahre 313 Sitz eines Bistums, das von Karl dem Großen zum Erzbistum erhoben wurde. Dieses Erzbistum war bis 1802 eines der geistlichen Territorien des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Der Erzbischof war zugleich einer der Kurfürsten. Daher hatte die Katholische Kirche in der Geschichte der Stadt Köln stets eine besondere Rolle. 1288 wurde Köln Freie Reichsstadt und gehörte danach nicht mehr zum Kurfürstentum. 1525 wurde der Sitz des Kurfürstentums nach Bonn verlegt. Die Reformation konnte keinen Fuß fassen, wenngleich es an verschiedenen Gegenden des Kurfürstentums reformatorische Tendenzen gab. Innerhalb der Stadt Köln konnten Protestanten im Gegensatz zum Kurfürst-Erzbistum Köln bis zum Einmarsch der Franzosen 1794 keinen öffentlichen Gottesdienst abhalten. Die katholischen Pfarreien der Stadt gehörten anfangs zum Archidiakonat des Dompropstes. 1802 wurde das Erzbistum Köln zunächst aufgehoben, die Pfarreien gehörten danach zum Bistum Aachen, doch wurde das Erzbistum 1821 bzw. 1825 in anderem Zuschnitt neu errichtet. Köln wurde wieder Sitz eines Erzbischofs und ist somit bis heute Hauptort einer der 7 Kirchenprovinzen Deutschlands. Heute sind rund die Hälfte der Einwohner Kölns katholisch. Die Pfarrgemeinden der Stadt bilden das "Stadtdekanat Köln", das aus den Dekanaten Köln-Mitte, Dünnwald, Ehrenfeld, Lindenthal, Mülheim, Nippes, Porz, Rodenkirchen und Worringen besteht. Die über 300 Kirchen, Klöster und Stifte, wie auch die berühmte Gottestracht an Fronleichnam, zeugen auch heute noch von einem reichen und volkstümlichen katholischen Leben in Köln. Neben verschiedenen Museen unterhält die Katholische Kirche in Köln zahlreiche Schulen und soziale Einrichtungen. Vielfältige Konzerte, Ausstellungen und Fortbildungsmöglichkeiten bereichern das kulturelle Leben Kölns erheblich.

Evangelische Kirche

Wie bereits erwähnt wurden protestantische Bewegungen innerhalb der Stadt Köln stark unterdrückt. Dennoch gab es vereinzelt protestantische Gemeindeglieder, die von Pfarrern aus Mülheim seelsorgerlich betreut wurden. Nach Auflösung des Kurfürstentums Köln 1802 bzw. Aufhebung der Reichsfreiheit konnte die erste evangelische Gemeinde gebildet werden. Sie erhielt die seinerzeit säkularisierte Antoniterkirche für ihre Gottesdienste. Später entstanden weitere evangelische Gemeinden. Nachdem Köln ab 1815 preußisch wurde, gehörten die Gemeinden zur Evangelischen Kirche in Preußen bzw. deren rheinischen Provinzialkirche. Aus dieser Provinzialkirche ging nach dem 2. Weltkrieg die Evangelische Kirche im Rheinland hervor. Innerhalb dieser Landeskirche gehören die Kirchengemeinden Köln zu den Kirchenkreisen Köln-Mitte, Köln-Nord, Köln-Rechtsrheinisch und Köln-Süd. Die Kirchenkreise umfassen teilweise jedoch auch Gemeinden außerhalb der Stadt Köln.

Andere christliche Gemeinschaften

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Köln jedoch eine Vielzahl von Freikirchen und sonstigen christlichen Gruppierungen und Gemeinden. Viele davon sind Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Köln" oder haben dort zumindest Gaststatus. Mitglieder bzw. Gäste sind u.a. Alt-Katholiken, Apostelamt Christi, Armenisch-Apostolische Kirche, Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, Church of England (Anglikaner), Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten) und Brüdergemeinde, Evangelisch-methodistische Kirche, Evangelisch-lutherische Gemeinde (SELK), Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands, Freie evangelische Gemeinde Lindenthal und Mülheim, Griechisch-Orthodoxe Metropolie, Die Heilsarmee, Herrnhuter Brüdergemeine, Japanische Evangelische Gemeinde Köln/Bonn, Niederländisch-Reformierte Kirche in Deutschland, Römisch-Katholische Kirche, Ukrainisch-Orthodoxe Kirche und Ungarisch-Reformierte Gemeinde.

Islam

Wegen des hohen Anteils von Einwanderern aus der Türkei und ihren Nachkommen sowie wegen der zentralen Lage in der Mitte der alten Bundesrepublik, richteten die wichtigsten türkisch-islamischen Organisationen ihren Sitz in Köln und Umgebung (Kerpen) ein.

Politik

In römischer Zeit leitete der Admiral der Rheinflotte die städtische Verwaltung. Später wurde die römische Munizipalverfassung eingeführt. Als Sitz des Erzbistums erlangte der Erzbischof später die vollständige Machtausübung in Köln. Doch versuchte die Stadt sich vom Erzbischof zu lösen, was ihr schließlich im 13. Jahrhundert gelang (ab 1288 Freie Reichsstadt). Bereits ab 1180 ist auch ein Rat der Stadt nachweisbar. Ab 1396 waren die 22 Gaffeln das politische Rückgrat der Stadtverwaltung. Sie wählten den 36köpfigen Rat, der wiederum 13 Personen hinzuwählen konnte. Die Zusammensetzung des Rates wechselte halbjährlich, in dem jeweils die Hälfte der Mitglieder ersetzt wurde. Der Rat wählte jährlich 2 Bürgermeister. Nach der französischen Besatzung 1794 wurde 1798 die Munizipalverfassung eingeführt. Nach dem Übergang an Preußen 1815 wurde Köln 1816 eine kreisfreie Stadt und gleichzeitig Sitz eines Landkreises, der erst bei der Kreisreform 1975 aufgelöst wurde. An der Spitze der Stadt stand seit 1815 ein Oberbürgermeister, ferner gab es weiterhin einen Rat. 1856 wurde die preußische Städteordnung der Rheinprovinz eingeführt.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Desweiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Dem Oberbürgermeister stehen vier weitere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zur Seite, die von den stärksten Fraktionen des Rates gestellt werden. Siehe auch Liste der Oberbürgermeister von Köln.

Rat der Stadt Köln

Im Kölner Stadtrat sitzen 94 Ratsfrauen und Ratsherren. Der direkt gewählte Oberbürgermeister hat Stimmrecht und leitet die Sitzungen. Derzeit sitzen im Kölner Rat die CDU (43 Mitglieder), SPD (29 Mitglieder), Bündnis 90/Die Grünen (14 Mitglieder), FDP (4 Mitglieder), PDS (2 Mitglieder), REP (1 Mitglied) sowie das Kölner Bürger Bündnis (1 Mitglied). Der Rat besitzt 19 Ausschüsse, eine Seniorenvertretung und einen Ausländerbeirat.

Dass der Kölner Klüngel im Dunstkreis des Kölner Rathauses erfunden wurde, lässt sich nur schwer belegen, obwohl es in der Kölner Politik zahlreiche Beispiele für seine Anwendung gegeben hat.

Wappen

Das Wappen von Köln zeigt den doppelköpfigen Reichsadler, der Schwert und Zepter hält. Der Adler hat zwei Köpfe, da der römische Kaiser zugleich der deutsche König war: Köln gehörte bereits seit 1475 zum Hl. Römischen Reich Deutscher Nation. Köln war neben Lübeck Mitbegründerin der Deutschen Hanse, der Schild trägt daher die Farben der Hanse: Rot und Weiß. Die drei Kronen sind seit dem 12. Jahrhundert das Hoheitszeichen der Stadt und erinnern an die Heiligen Drei Könige, deren Reliquien 1164 als Geschenk des Kaisers Friedrich I. Barbarossa nach Köln gebracht wurden. Die elf schwarzen Tropfen (oder Flammen) zieren seit dem 16. Jhdt das Stadtwappen und erinnern an die heilige Ursula, eine Engländerin, die der Legende nach zusammen mit ihren elf jungfräulichen Gefährtinnen auf der Rückfahrt von einer Pilgerreise nach Rom von Attila und den Hunnen in Köln ermordet wurde. Über die Jahre wurden alle Gebeine die in und um Köln gefunden wurden (in der Regel römische Grabmäler, die üblicherweise an Straßen angelegt wurden) zu den 11 jungfräulichen Gebeinen gelegt und somit hat Köln das größte Gebeinhaus nördlich der Alpen. Mann sprach deshalb von den 11.000 jungfräulichen Gefährtinnen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Mittelalter wurde Köln zu einem bedeutenden kirchlichen und zu einem wichtigem künstlerischen und edukativen Zentrum. Der Kölner Dom, die größte gotische Kirche in Nordeuropa, wurde 1996 zum Weltkulturerbe erklärt; er ist das Hauptwahrzeichen der Stadt und dient als inoffizielles Symbol. Köln wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Heute ist Köln auch eine kulturelle Metropole mit vielen wichtigen Museen, Galerien, Kunstmessen sowie lebendigen Kunst- und Musikszenen.

Theater und Musik

In Köln sind zahlreiche Theater ansässig. Die Stadt ist Träger der "Bühnen der Stadt Köln" mit Schauspielhaus und Opernhaus (gegründet 1822). Weitere bekannte Bühnen sind: Arkadas Theater, ARTheater, Atelier Theater, Casamax Theater, Cassiopeia Theater, COMEDIA, Freies Werkstatt Theater, Gloria Theater, Horizont Theater, Kölner Künstler Theater, Musical Dome, Piccolo-Theater, Puppentheater Lapislazuli, Studiobühne Köln, Theater am Dom, Theater am Sachsenring, theater der keller, Theater im Bauturm, theater im hof, Theater Tiefrot, TheaterHaus Köln und das Volkstheater Millowitsch.

In Köln sind auch berühmte Sinfonie- und Kammerorchester zuhause. Das Gürzenich-Orchester wurde 1857 anlässlich der Einweihung des gleichnamigen Kölner Konzertsaals als Nachfolgeorganisation der "Musikalischen Gesellschaft" gegründet. Seit 1888 ist die Stadt Träger des Orchesters. Es spielt in der Oper Köln und gibt auch zahlreiche Konzerte, z.B. in der Kölner Philharmonie. Bekannte Musikdirektoren des Orchesters waren Konradin Kreutzer, Hermann Abendroth und Günter Wand.

Das zweite berühmte Sinfonieorchester ist das "WDR-Sinfonie-Orchester". Dieses Orchester wurde 1945 als Nachfolgeeinrichtung des 1926 gegründeten Orchesters des Reichssenders Köln gegründet. An Kammerorchestern sind zu nennen: "Camerata Köln" (gegründet 1976), Capella Clementina (gegründet 1964 als "Kölner Kammerorchester"), "Cappella Coloniensis" (in Trägerschaft des WDR), "Collegium Aureum" (gegründet 1964), "Concerto Köln" (gegründet 1985) und "Musica Antiqua Köln" (gegründet 1973).

An berühmten Chören sind zu erwähnen: Kölner Kammerchor, gegründet 1970 von Peter Neumann und der Kölner Rundfunkchor, gegründet 1955.

Museen

Unter den zahlreichen Kölner Museen mit hochkarätigen Sammlungen sind insbesondere das Museum Ludwig (Gegenwartskunst), das Wallraf-Richartz-Museum (Kunst des Mittelalters bis 19. Jahrhundert) sowie das Römisch-Germanische Museum (Kunst-, Schmuck und Altagsgegenständen aus der römischen und merowingischen Epoche) zu erwähnen.

Weitere Museen in Köln:

  • Agfa Photo-Historama
  • Museum für Angewandte Kunst
  • Museum für Ostasiatische Kunst (Kunst und Kunsthandwerk aus Japan, China und Korea)
  • Museum Schnütgen (Kirchenschätze)
  • Kölnisches Stadtmuseum (Stadtgeschichte)
  • Rautenstrauch-Joest Museum (Völkerkunde)
  • Deutsches Sport- und Olympiamuseum
  • Imhoff-Stollwerck-Museum (Schokoladenmuseum)
  • Geldgeschichtliches Museum
  • Käthe Kollwitz Museum
  • Diözesanmuseum Köln

Karneval

Der weltberühmte Kölner Karneval - die "fünfte Jahreszeit" - beginnt am 11.11. um 11:11 Uhr auf dem "Alter Markt" und geht bis zum Aschermittwoch mit der Nubbelverbrennung und dem traditionellen Fischessen. In dieser Zeit finden Sitzungen und Bälle mit ausgelassenem Karnevalprogramm statt; neben diesem "offiziellen" Karneval, der seine Anhängerschaft überwiegend im älteren und konservativerem Publikum findet, gibt es den Strassen- und Kneipenkarneval mit überwiegend jüngeren Karnevalisten.

Bauwerke

Bedeutende Kölner Kirchenbauwerke sind der Kölner Dom mit dem Dreikönigsschrein (spätes 12.Jh./1.H.13.Jh.) sowie zwölf romanische Kirchen (St. Severin, St. Maria Lyskirchen, St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Ursula, St. Pantaleon, St. Maria im Capitol, Groß-St. Martin, St. Georg, St. Kunibert und St. Cäcilien).

Reste römischer Bauwerke finden sich im gesamten Innenstadtbereich, teilweise unterirdisch in Parkhäusern, Kellern oder, mit einem Aufzug erreichbar, unter dem Kölner Rathaus. Oberirdisch können Reste der römischen Stadtmauer, zum Beispiel der Römerturm besichtigt werden.

Teile der mächtigen mittelalterlichen Stadtmauern sind ebenfalls erhalten, darunter auch mehrere Stadttore wie das Eigelsteintor, das Severinstor das Hahnentor oder die Ulrepforte. Die malerische Kölner Altstadt (Martinsviertel) besteht nur noch zum Teil aus mittelalterlicher Bausubstanz, viele Gebäude wurden mehr oder weniger stilgerecht wieder aufgebaut. Der mittelalterliche Straßenverlauf ist aber weitgehend erhalten, und die historischen Namen seiner Straßen und Plätze weisen auf die frühere Funktion der Orte hin.

Der Festungsring liegt in den heutigen äußeren Stadtbezirken und diente der Stadtbefestigung der preußischen Zeit.

Die beeindruckende Bogenbrücke Hohenzollernbrücke über den Rhein ist die am meisten befahrene Eisenbahnbrücke Europas. Weitere sehenswerte Rheinbrücken sind die

  • Rodenkirchener Brücke (Hängebrücke für die A4)
  • Südbrücke (Bogenbrücke für Züge)
  • Severinsbrücke (Schrägseilbrücke für Stadtbahn, Autos und Fußgänger)
  • Deutzer Brücke (Balkenbrücke für Stadtbahn, Autos und Fußgänger)
  • Zoobrücke (Kastenträgerbrücke für Autos und Fußgänger)
  • Mülheimer Brücke (Hängebrücke für Stadtbahn, Autos und Fußgänger)

Ein modernes Wahrzeichen von Köln ist der Fernmeldeturm Colonius.

Parks

Köln besitzt linksrheinisch zwei Grüngürtel - den inneren und den äußeren. Der innere Grüngürtel ist sieben Kilometer lang, mehrere 100m breit und hat eine Fläche von 120 ha. Der innere Festungsgürtel der Stadt musste nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen der Versailler Verträge abgerissen werden, so dass hier diese große städtische Grünanlage entstehen konnte. Durch Aufschüttung von Trümmern des Zweiten Weltkrieges entstand im inneren Grüngürtel der heute dicht bewachsene 25m hohe Herkulesberg - im Volksmund "Monte Klamott" genannt. Der innere Grüngürtel beherbergt 25 Baumarten, Wiesen und mehrere Wasserflächen.

Der äußere Grüngürtel entstand ebenfalls nach dem Wegfall einer militärischen Anlage, des äußeren Festungsringes. Die z.T. bewaldete größte Kölner Grünanlage sollte ursprünglich fast die gesamte Stadt umschließen, was aus wirtschaftlichen Gründen nie realisiert wurde. Dennoch entstanden in den 20er Jahren 800ha Grünfläche.

Der 5 ha (ursprünglich: 11 ha) große Stadtgarten ist der älteste und sicher auch einer der schönsten Parks in Köln. Die 175 Jahre alte Anlage wurde als Landschaftspark angelegt und besitzt seit über 100 Jahren auch ein Restaurant mit Biergarten. Dort ist heute auch ein Jazzclub zu finden. Weblink.

Im über hundert Jahre alten Volksgarten im Kölner Süden finden in der warmen Jahreszeit nächtelange Grill-Happenings statt, zu denen sich oft Trommler und andere Instrumentalisten einfinden. Auch Klein- und Straßenkünstler sind hier zu finden. Auch ist der Park Ort für kulturelle Veranstaltungen, so werden beispielsweise in der Orangerie Theaterstücke aufgeführt.

Sehenswert sind auch der Kölner Zoo, der Botanische Garten Flora sowie der Thurner Hof.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Kölner Karneval, weltbekannt
  • Kölner Lichter, Musik und Feuerwerk am Rhein
  • Christopher-Street-Day, kurz CSD, größte Lesben- und Schwulen-Parade in Deutschland, immer am 1. Wochenende im Juli
  • Ringfest, große Musikveranstaltung an den Kölner Ringen mit freiem Eintritt
  • Köln Marathon, international besetzte Laufveranstaltung im Oktober
  • Die Harald Schmidt Show (seit Weihnachten 2003 eingestellt)
  • TV total mit Stefan Raab
  • Internationales Köln Comedy Festival mit 120 Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Stadt Köln ist verkehrsmäßig gut angeschlossen. Im Südosten des Stadtgebiets, im Stadtbezirk Porz, befindet sich der Flughafen Köln-Bonn, einer der größten Flughäfen Deutschlands, der seit 1994 den Namen Konrad-Adenauer-Flughafen trägt.

Folgende Bundesautobahnen führen durch das Stadtgebiet oder dicht daran vorbei: A1 Trier-Köln-Dortmund, A 3 Frankfurt am Main-Köln-Oberhausen, A 4 Aachen-Köln-Olpe, A 57 Köln-Duisburg, A 59 Bonn-Köln-Düsseldorf und A 555 Bonn-Köln. Durch das Stadtgebiet führen ferner die Bundesstraßen B 8, 9, 51, 55, 59, 264 und 265.

Der Kölner Hauptbahnhof ist eine Drehscheibe des internationalen Schienenfernverkehrs. Von hier führen Bahnlinien in alle Richtungen und zwar nach Aachen, Mönchengladbach, Neuss (linksrheinisch), Düsseldorf (rechtsrheinisch), Wuppertal, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Siegen und Frankfurt am Main sowie je eine linksrheinische (nach Bonn) und eine rechtsrheinische Bahnlinie in Richtung Süden.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen S-Bahn-Linien sowie Stadt- bzw. U-Bahn- und Buslinien der Kölner Verkehrs-Betriebe AG sowie Buslinien anderer Verkehrsgesellschaften. Alle Verkehrsmittel in Köln sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) zu benutzen. Dieser ist auch verknüpft mit dem benachbarten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Die Liste enthält zunächst Persönlichkeiten die in Köln geboren sind. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Im Anschluss folgt eine Liste von Persönlichkeiten, die in irgendeiner Weise mit Köln in Verbindung stehen, jedoch anderenorts geboren sind. Diese Liste ist alphabetisch aufgebaut.

  • 15, 6. November, Iulia Agrippina, † 59 in Kampanien, Tochter des Germanicus und der älteren Agrippina, einer Tochter des Marcus Vipsanius Agrippa und Enkelin des Augustus
  • 1493, Bartholomaeus Bruyn † 22.04.1555 Maler der Renaissance
  • 1552, Hans von Aachen, + 4. März 1615 in Prag, Maler
  • 1587, 17. November, Joost van den Vondel, † 5. Februar 1679 in Amsterdam, niederländischer Dichter und Stückeschreiber
  • 1641, 30. Juni, Meinhard von Schomberg, Herzog von Schomberg und 2. Duke of Leinster, + 5. oder 15. Juli 1719 in Hillingdon, Middlesex, deutsch-französisch-britischer General und Heerführer
  • 1744, 5. März, Johann Hermann Joseph Freiherr von Caspars zu Weiss, + 15. August 1822 in Köln, Kapitularvikar im rechtsrheinischen Rest des Erzbistums Köln 1801-22
  • 1748, 20. Juli, Prof. Dr. Dr. Ferdinand Franz Wallraf, † 18. März 1824 in Köln, Botaniker, Mathematiker, Theologe, Priester und Kunstsammler
  • 1783, 2. August, Johann Sulpiz Melchior Dominikus Boisserée, † 2. Mai 1854 in Bonn, Architekt und bedeutender Förderer des Dombaus in Köln
  • 1784, 1. April, Johann Wilhelm Schmitz, + 19. Januar 1841 in Köln, Apostolischer Generalvikar im rechtsrhein. Rest des Erzbistums Köln 1822-25
  • 1792, 20. August, Jakob Ignaz Hittorf, † 25. März 1867 in Paris, französischer Architekt deutscher Herkunft
  • 1819, 20. Juni im OT Deutz, Jacques Offenbach, + 4. Oktober 1880 in Paris, Komponist (Oper "Hoffmanns Erzählungen", Operetten, u.a. "Orpheus in der Unterwelt")
  • 1838, 6. Januar, Max Bruch, + 2. Oktober 1920 in Berlin-Friedenau, Komponist (Violinkonzerte, Chorwerke und Lieder, Oper "Die Loreley") und Dirigent
  • 1840, 22. Februar im OT Deutz, August Bebel, + 18. März 1913 in Passugg/Graubünden, Politiker (Mitbegründer der SPD und Mitglied des Reichstags)
  • 1844, 23. Oktober, Wilhelm Leibl, + 4. Dezember 1900 in Würzburg, Maler
  • 1863, 15. Januar, Dr. Wilhelm Marx, + 5. August 1946 in Bonn, Kanzler des Deutschen Reichs 1923-24, Ministerpräsident von Preußen 1925
  • 1874, 27. August, Carl Bosch, + 26. April 1940 in Heidelberg, Chemiker (Nobelpreis für Chemie 1930), Techniker und Industrieller, Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft
  • 1874, 2. November, Rudolf Breitscheid, + 24. August 1944 in Buchenwald (KZ), Politiker, preußischer Innenminister, Mitglied der deutschen Kommission beim Völkerbund, Befürworter der deutsch-franz. Verständigung
  • 1876, 5. Januar, Dr. Konrad Adenauer, + 19. April 1967 in Bad Honnef-Rhöndorf, Bundeskanzler 1949-63, Außenminister 1951-55, Vorsitzender der CDU (1949-1966), Oberbürgermeister von Köln 1917-33 und 1945
  • 1876, 9. Januar, Robert Michels, † 2. Mai 1936 in Rom, deutscher Soziologe, der später in Italien wirkte
  • 1876, 1. Oktober im OT Mülheim, Willi Ostermann, + 6. August 1936 in Köln, Komponist, Texter, Sänger ("Einmal am Rhein") und Karnevalist
  • 1888, 30. Juni, Dr. Rudolf Amelunxen, + 21. April 1969 in Düsseldorf, deutscher Politiker (Zentrumspartei), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (1946-1947), später Sozial- und Justizminister.
  • 1891, 19. September, Willy Birgel, + 29. Dezember 1973 in Dübendorf bei Zürich, Schauspieler in Film, Bühne und Fernsehen
  • 1900, 26. Juli, Karl Berbuer, + 17. November 1977 in Köln, Komponist, Texter, Sänger ("Heidewitzka, Herr Kapitän")
  • 1900, 25. September, Willy Richartz, + 8. August 1972 in Bad Tölz, Komponist ("Hein spielt abends so schön auf dem Schifferklavier")
  • 1901, 15. Februar, Jupp Schmitz, + 26. März 1991 in Köln, Sänger ("Wer soll das bezahlen", "Am Aschermittwoch ist alles vorbei")
  • 1902, 26. Juli, Jupp Schlösser, + 23. Februar 1983 in Köln, Texter, Sänger ("Kornblumenblau", "Gib acht auf den Jahrgang")
  • 1905, 10. Juli, Hans Otten, + 31. Oktober 1942 in Köln, Komponist ("Du kannst nicht treu sein")
  • 1905, 5. September, Willy Schneider, + 12. Januar 1989 in Köln, Sänger ("Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein", "Man müßte nochmals 20 sein")
  • 1909, 8. Januar, Willy Millowitsch, † 20. September 1999 in Köln, Volksschauspieler, Sänger ("Schnaps, das war sein letztes Wort")
  • 1911, 30. Januar, Gerhard Jussenhoven, Komponist ("Kornblumenblau", Badewannentango")
  • 1912, 18. Februar, Heinz Kühn, + 12. März 1992 in Köln, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (1966-1978)
  • 1912, 27. Juli, Hilde Domin, Schriftstellerin, Lyrikerin (div. Gedichtbände)
  • 1916, 8. Februar, Günter Diehl, Chef des Presse- u. Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher (1967-1969)
  • 1916, 29. November, Karl Bette, Komponist ("Wo der Wildbach rauscht", "In Hamburg sind die Nächte lang")
  • 1917, 21. Dezember, Heinrich Böll, † 16. Juli 1985 in Langenbroich, einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller nach dem 2. Weltkrieg ("Ansichten eines Clowns", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", "Gruppenbild mit Dame"), Nobelpreisträger für Literatur.
  • 1918, 6. August, Otto Wolff von Amerongen, Industrieller, Präsident des DIHT (1969-1988)
  • 1918, 9. Dezember, Max Rehbein, Filmproduzent, Journalist und Publizist
  • 1919, 31. Januar, Hans Katzer, + 18. Juli 1996 in Köln, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (1965-1969)
  • 1920, 19. September, Rudi Lindt, Komponist ("Liechtensteiner Polka", "Ich will nen Cowboy als Mann")
  • 1921, 13. April, Toni Steingass, + 29. Oktober 1987 in Köln, Komponist ("Der schönste Platz ist immer an der Theke")
  • 1921, 28. Mai, Heinz G. Konsalik, Schriftsteller ("Der Arzt von Stalingrad")
  • 1923, 14. April, Günter Eilemann, Komponist, Pianist, Sänger ("Vater ist der Beste")
  • 1924, 15. Mai, Carl-Heinz Hargesheimer, Künstlername Chargesheimer, † 1971 in Köln, Fotograf
  • 1927, 4. Mai, Trude Herr, + 16. März 1991 in Aix-en-Provence, Schauspielerin, Sängerin ("Ich will keine Schokolade")
  • 1927, 27. Oktober, Thomas Nipperdey, † 14. Juni 1992 in München, deutscher Historiker
  • 1928, 9. Juni, Prof. Dr. rer. pol. Erwin Kurt Scheuch, † 12. Oktober 2003, Kölner Soziologe
  • 1929, 29. September, Rolf Kühn, deutscher Musiker und Jazzklarinettist
  • 1929, 30. September, Dorothee Steffensky-Sölle, † 27. April 2003 in Göppingen, eine der bekanntesten und umstrittensten evangelischen Theologinnen des 20. Jahrhunderts sowie Literaturwissenschaftlerin
  • 1931, 17. Oktober, Gina Ruck-Pauquèt, Pseudonym: Katja Romin, Schriftstellerin
  • 1932, 31. Dezember, Mildred Scheel, + 13. Mai 1985 in Köln, Ärztin, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe ab 1974
  • 1935, 1. Februar, Dieter Kühn, Schriftsteller
  • 1940, 2. September, Jack White (Musikproduzent) alias Horst Nussbaum, Komponist, Produzent ("Ich hab dir nie den Himmel versprochen", Schöne Maid")
  • 1941 oder 1942, 23. August, Lotti Krekel, Sängerin ("Mir schenke üch all e paar Blömcher"), Schauspielerin
  • 1945, Peter Schütten, Sänger der "Bläck Fööss" ("Kathrin", "Frankreich")
  • 1945, Erry Stocklosa, Sänger der "Bläck Fööss" ("Kathrin", "Frankreich")
  • 1949, Tommy Engels, Schlagzeuger der "Bläck Fööss" ("Kathrin", "Frankreich")
  • 1951, 18. Januar, Walter Depenheuer, Komponist ("Springtime")
  • 1951, 26. Juni, Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (1994-1998)
  • 1951, 8. März, Harald Steinhauer, Komponist ("Stimmen im Wind")
  • 1951, 22. September, Wolfgang Petry, Sänger ("Der Himmel brennt", "Mein Zuhaus")
  • 1951, 5. November, Hanns-Josef Ortheil, Schriftsteller
  • 1953, 30. März, Wolfgang Niedecken, Gründer und Sänger der Rockband BAP
  • 1956, 25. September, Purple Schulz alias Rüdiger Schulz, Sänger ("Verliebte Jungs")
  • 1958, Andreas Vietz, Künstlername A. Vietz, Graphiker und Maler
  • 1963, 23. Juli, Olaf Berger, Recyclingkünstler
  • 1966, 20. Oktober, Stefan Raab, deutscher Showmaster, Comedystar, Entertainer und Produzent
  • Marcus Vipsanius Agrippa, 63 v. Chr., ev., † 12 v. Chr. in Kampanien, römischer Feldherr und Politiker, enger Vertrauter des Augustus
  • Anno II. von Köln, um 1010, + 4. Dezember 1075 in Siegburg bei Bonn, Erzbischof von Köln 1056-1075, Heiliger der katholischen Kirche
  • Thomas von Aquin, um 1225 bei Aquino; † 7. März 1274 in Fossanova, italienischer Theologe und Philosoph des Mittelalters
  • Stefan Askenase, 10. Juli 1896 in Lemberg/Galizien, † 18. Oktober 1985 in Köln, belgisch-polnischer Pianist
  • Hans Böckler, 26. Februar 1875 in Trautskirchen, † 16. Februar 1951 in Köln, Politiker und Gewerkschaftsfunktionär
  • Dominikus Böhm, 23. Oktober 1880 in Jettingen, † 6. August 1955 in Köln Architekt (vor allem katholische Kirchenbauten)
  • Gottfried Böhm, 23. Januar 1920 in Offenbach am Main, Architekt
  • Willi Busch, 23. April 1893 in Siegen, †10. Mai 1951 in Köln, deutscher Schauspieler
  • Engelbert I. von Berg 1185 oder 1186; † 7. November 1225 bei Gevelsberg; Graf Engelbert II. von Berg und Erzbischof von Köln
  • Joseph bzw Josef Frings, 6. Februar 1887 in Neuss; † 17. Dezember 1978 in Köln, Erzbischof von Köln
  • Astrid Gehlhoff-Claes, 1928 in Leverkusen als Astrid Claes, Schriftstellerin und Übersetzerin
  • Susanne Hagenbusch, 23. Mai 1907 in Münster (Westfalen); † 21. Oktober 2003 in Köln, deutsche Schauspielerin
  • Roswitha Haring, Oktober 1960 in Leipzig, deutsche Schriftstellerin
  • Hans Werner Henze, 1. Juli 1926 in Gütersloh, deutscher Komponist
  • Baron von Hüpsch, wirklicher Name Jean Guillaume Adolphe Fiacre Honvlez
  • Carl Jatho, 25. September 1851 in Kassel, † 1. März 1913 Köln, evangelischer Pfarrer in Bukarest, Boppard und ab 1891 in Köln
  • Mauricio Raúl Kagel, 24. Dezember 1931 in Buenos Aires, argentinisch-deutscher Komponist, Dirigent, Librettist und Regisseur
  • Werner Koch, 4. August 1926 in Mülheim (Ruhr), † 30. März 1992 in Köln, deutscher Schriftsteller
  • Ralf König, 8. August 1960 in Westuffeln bei Werl in Westfalen, deutscher Comic-Zeichner
  • Adolph Kolping, 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln; † 4. Dezember 1865 in Köln, katholischer Priester
  • Joachim Kühn, 15. März 1944 in Leipzig, deutscher Jazz-Musiker
  • Professor Dr. Karl-Heinz Lauterjung, 10. Mai 1914 in Leichlingen; † 29. März 2000, Physiker
  • Stefan Lochner, um 1410 in Meersburg am Bodensee, † 1451 in Köln, auch Meister Stephan genannt, als Maler ein Hauptvertreter des Weichen Stils
  • Albertus Magnus oder Albert der Große, um 1200 in Lauingen an der Donau; † 15. November 1280 in Köln, christlicher Aristoteliker des Mittelalters
  • Angelika Mechtel, 26. August 1943 Dresden, † 8. Februar 2000 Köln, Schriftstellerin
  • Meister der Hl. Veronika
  • Meister der Lyversberger Passion
  • Meister des Bartholomäusaltares
  • Meister des Marienlebens
  • Meister Eckhart, um 1260 in Tambach oder in Hochheim bei Gotha, † 1328 in Köln oder Avignon, Theologe und Mystiker des christlichen Mittelalters
  • Meister von St. Severin
  • Georg Meistermann, 16. Juni 1911 in Solingen, † 12. Juni 1990 in Köln, Maler und Schöpfer zahlreicher Glasfenster
  • Alfred Müller-Armack, 28. Juni 1901 in Essen; † 16. März 1978 in Köln, Nationalökonom und Kultursoziologe
  • Ernst Wilhelm Nay, 11. Juni 1902 in Berlin; † 8. April 1968 in Köln, Maler
  • Georg Simon Ohm, 16. März 1789 in Erlangen; † 6. Juli 1854 in München, Professor für Mathematik und Physik in Nürnberg
  • Nicolaus August Otto, 14. Juni 1832 in Holzhausen an der Haide/Taunus, † 28. Januar 1891 in Köln, deutscher Maschinenbauer und Erfinder des Ottomotors
  • Marcus Cassianius Latinius Postumus, 259 bis Mai/Juni 268 der erste Kaiser des Imperium Galliarum, das aus den abgefallenen römischen Westprovinzen gebildet wurde
  • August Reichensperger, 22. März 1808 in Koblenz; † 16. Juli 1895 in Köln, Jurist und Politiker sowie Förderer des Kölner Doms
  • August Sander, 17. November 1876 in Herdorf an der Heller/Siegerland, † 20. April 1964 in Köln, deutscher Fotograf
  • Paul Schallück, 17. Juni 1922 in Warendorf; † 29. Februar 1976 in Köln, deutscher Schriftsteller
  • Harald Schmidt, 18. August 1957 in Neu-Ulm, Schauspieler, Kabarettist und Moderator
  • HA Schult, 1939 als Hans Jürgen Schult in Parchim, Mecklenburg, deutscher Künstler der Gegenwart
  • Harald Schumacher, genannt Toni, 6. März 1954 in Düren, deutscher Fußballspieler
  • Theodor Schwann, 7. Dezember 1810 in Neuss; † 11. Januar 1882 in Köln, deutscher Physiologe. Nach ihm wurde die Schwannsche Scheide bei Nervenzellen benannt.
  • Johannes Duns Scotus, englisch John Duns Scotus, 1266 in Duns, Schottland, † 8. November 1308 in Köln, schottischer Theologe und Philosoph der Scholastik
  • Edith Stein, 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau, Philosophin und katholische Nonne, war Mitglied im Orden der Karmelitinnen in Köln unter dem Namen Teresa Benedicta a Cruce
  • Karlheinz Stockhausen, 22. August 1928 in Mödrath bei Köln, bedeutender Komponist des 20. Jahrhunderts
  • Theophano oder Theophanu (HRR), ca. 955 in Byzanz, † 15. Juni 991 in Nimwegen, Frau Kaiser Ottos II. und Mitkaiserin
  • Dr. Bernhard van Treeck, 5. Februar 1964 in Kempen/Niederrhein, Buchautor zu den Themen Kunst im öffentlichen Raum sowie Drogen und Sucht
  • Peter Udelhoven, 1951 ?, Kinderbuchautor
  • Aulus Vitellius, römischer Kaiser 69 n. Chr.
  • Günter Wand, 7. Januar 1912 in Elberfeld, heute Wuppertal, † 14. Februar 2002 in Ulmiz, Schweiz, deutscher Dirigent (u.a. WDR-Sinfonieorchester)
  • Dieter Wellershoff, 3. November 1925 in Neuss, Schriftsteller
  • Graf Johann von Werth, genannt Jan von Werth, 1591 in Büttgen bei Neuss; † 16. September 1652 auf Schloß Benatek bei Königgrätz, Reitergeneral im Dreißigjährigen Krieg
  • Bernd Alois Zimmermann, 20. März 1918 in Bliesheim in der Eifel, † 10. August 1970 in Großkönigsdorf bei Köln (Freitod), Komponist, Vertreter der musikalischen Nachkriegs-Avantgarde in Westdeutschland
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